Foto Landschaft Madagaskar
Im August 2015 hat das Generalkapitel unserer Kongregation eine Neugründung in Madagaskar beschlossen. Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt (so groß wie Deutschland und England zusammen), und 18 junge Frauen, die dort geboren sind, sind in den letzten 20 Jahren bei uns eingetreten, die meisten in unser Kloster in Bellemagny in der Französischen Provinz.

Jetzt werden die Vorbereitungen für die Neugründung auf der „Grande Isle“, der „Großen Insel“ immer konkreter. Vom 17. November bis zum 9. Dezember bereisen Generalpriorin Sr. Helene Binder, Priorin Mirjam Hofbrückl und Sr. Raphaeliah Maralina (eine gebürtige Madagassin) die Diözesen in Madagaskar, aus denen unsere Schwestern stammen. Es sind Gespräche mit den Bischöfen und Treffen mit den Familien unserer Mitschwestern geplant und es soll erkundet werden, welcher Ort für einen Klosteranfang günstig ist. Unter anderem werden auch zwei Klöster der Benediktinerinnen von St. Bathilde (Hauptsitz in Vanves/Paris) besucht, die uns angeboten haben, mit der Gründung an einem ihrer Klöster zu starten und eine Kooperation zu beginnen.

Nachrichten und Situationsberichte von der Reise finden Sie in einem Blog unter
www.klosterneustift. wordpress.com unter dem Titel „Aufbruch nach Madagaskar“ falls dort genügend Zeit und ein Internetzugang zur Verfügung ist…

Sr. Gisela

Am Sonntag, 15. Oktober, um 9:20 Uhr, folgte unsere liebe

Schwester M. Gisela (Manda) Mandić OSB

der Einladung des Herrn zum ewigen Hochzeitsmahl.

Sr. Gisela kam am 31. Mai 1941 als drittes von elf Kindern in einer Landwirtsfamilie in Bašćina, Kotor Varos, Diözese Banja Luka (Bosnien) zur Welt. Nach Beendigung ihrer Volksschulzeit half sie daheim bei den anfallenden Arbeiten mit, bis Gottes Ruf zum Ordensleben an sie erging. Am 5. Mai 1967 kam sie zu uns nach Neustift und lernte zunächst einige Monate die deutsche Sprache kennen. Ab 11. Nov.1967 nahm sie als Aspirantin, ab 4. Dezember 1968 als Postulantin am klösterlichen Leben teil und am 2. Nov. 1969 erhielt sie das Ordenskleid. Am 8. Dez. 1970 durfte sie die zeitliche Profess ablegen und am 5. Mai 1976 schenkte sie sich in der Ewigen Profess endgültig Gott dem Herrn.

Vom Beginn ihres Ordenslebens an war Sr. Gisela in der Klosterküche eingesetzt. Sie arbeitete mit Freude und Geschick und bald wurde aus ihr eine tüchtige Köchin. Zuverlässig und gewissenhaft verrichtete sie den anstrengenden Dienst in der Küche. Es war keine Kleinigkeit, tagein, tagaus am heißen Herd zu stehen und das Essen für den Konvent, die vielen Schülerinnen und Gäste zu bereiten. Selbstverständlich, mit Energie und Humor, bewältigte sie diese Arbeit. Die Kraft und Freude zu dieser treuen Pflichterfüllung holte sie sich in der hl. Messe und der anschließenden Anbetungsstunde.

Hinter ihrem frohen Lachen und ihrer mütterlichen Anteilnahme an den Leiden anderer verbarg Sr. Gisela ihre eigenen Beschwerden. Besonders die letzten zwei Jahre waren angefüllt mit Leiden, Krankenhausaufenthalten und Operationen. Wie schwer es ihr fiel, die liebgewonnene Arbeit an andere abzugeben und untätig zu sein, weiß Gott allein. Gestern Vormittag, während des Besuches von nahen Verwandten, trat unbemerkt Bruder Tod an ihr Krankenbett und führte sie heim zur ewigen Hochzeitsfeier. Möge Gott ihren mühevollen Dienst mit der ewigen Freude vergelten!

Wir bitten um das Gebet für die liebe Verstorbene.

Requiem und Beisetzung finden am Samstag, 21. Oktober 2017, um 10:00 Uhr in der Klosterkirche statt.

Sr. Engelberta und Priorin

Neue Oberin für den Schwesternkonvent in Fürstenzell

Während einer feierlichen Vesper wurde Sr. M. Engelberta Krenn am 4. August 2017 von Provinzpriorin Sr. Helene Binder in ihr neues Amt als Oberin der Schwesterngemeinschaft in Fürstenzell eingeführt. Sr. Engelberta war viele Jahrzehnte lang sehr geschätzte Religionslehrerin und charismatische Erzieherin an der Heimvolksschule St. Maria, sozusagen eine „Institution“ in Fürstenzell.

Sie ist nun als Oberin Nachfolgerin von Sr. Magdalena Stöhr, die zum 31. Juli 2017 ihre Leitungsfunktion als Oberin der kleinen Gemeinschaft von 9 Schwestern wie auch als Internatsleiterin und Trägervertreterin an der Heimvolksschule auf eigenen Wunsch aufgegeben hat. „Mit großer Wertschätzung für ihren anstrengenden und beharrlichen Einsatz in der Organisation der HVS“ dankte ihr der Schulleiter Franz Kellner. Sr. Magdalena kehrt in das Provinzmutterhaus Neustift zurück, um sich dort neuen Aufgaben und Herausforderungen zu stellen.

Bei der feierlichen Amtseinführung von Sr. Engelberta Krenn sprach Provinzpriorin Sr. Helene Binder, ausgehend von einer Lesung aus dem Römerbrief, über die Herausforderung, die es darstellt, ein wirklich gelingendes Gemeinschaftsleben aufzubauen. Es ist eine geistliche Aufgabe, eine Sache der Spiritualität, sich für das Entstehen einer guten Gemeinschaft herzugeben.
Aber wenn Christus die Mitte ist, wenn er in jeder Schwester lebt und wenn sein Geist die Schwestern miteinander verbindet, wird die kleine Gemeinschaft auf einem guten Weg weitergehen.

Gestärkt durch viele fürbittende Gebete und guten Zuspruch tritt die neue Oberin Sr. Engelberta nun mutig ihren Dienst an, im Vertrauen auf den Segen Gottes und den Heiligen Geist als ständigen Begleiter und Vermittler im Alltag.

Bei einem kleinen Sektempfang im Anschluss feierten die Schwestern dann in munterer Runde den Neuanfang mit fröhlichen Gesprächen und Liedern.

Passau

Geistliches Wachstum und Fürbitte"

Rund 150 Gläubige beten gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB im Kloster Neustift bei Ortenburg für das Bistum Passau - Das Motto: "Geistliches Wachstum und Fürbitte".

Zufall oder von Gott gewollt? Den Tag für den zweiten großen Gebetstag des Bistums Passau hätte man wohl kaum passender wählen können. Denn am Samstag, den 7. Oktober feiern die Katholiken das Rosenkranzfest. Dass er bei diesem zweiten Gebetstag "Stadt Land Fluss" im Kloster Neustift bei Ortenburg eine zentrale Rolle spielt, ist also nicht verwunderlich. Der Rosenkranz ist DAS Symbol für Gebet. Miteinander gebetet und sich intensiv damit beschäftigt haben sich mehr als 150 Gläubige, gemeinsam mit Bischof Stefan Oster.


Das schöne Sommerwetter bescherte den verschiedenen Gesangsvereinen von Neustift, sowie der Singgemeinschaft Schwabsoien ein wunderschönes Konzert in unserem spirituellen Garten. Auch für das leiblich Wohl war bestens gesorgt!
Am Sonntag, dem 23. Juli, gestaltete der Männerchor aus Schwabsoien in der vollbesetzten Klosterkirche den Gottesdienst.

sommenkonzert ganze

chor

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kirche 22.07.2017

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